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Arteriosklerose Gefäßverkalkung

Arteriosklerose und ihre Folgeerkrankungen:

Herzinfarkt und Schlaganfall sind Todesursache Nr. 1 in Deutschland
 

Was ist Arteriosklerose?

Verdicken sich die Wände der vom Herzen wegführenden Blutgefäße, den Arterien, und lagern sich Fette und Kalk darin ab, so sinkt die Elastizität dieser Adern und man spricht von Arteriosklerose.

Welche Folgen hat die Arteriosklerose?

Durch den oben beschriebenen Mechanismus kommt es zu erschwertem Durchstrom des Blutes mit einer Erhöhung des oberen Blutdruckwertes. Bei Fortschreiten der Erkrankung treten dann Veränderungen des Herzens (vergrößertes Hypertonieherz) in Erscheinung. Trotz des erhöhten Druckes ist eine ausreichende Versorgung der Organe mit Blut, insbesondere bei Anstrengungen, nicht mehr gewährleistet, es tut weh und die betroffenen Organe werden geschädigt. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem plötzlichen Verschluss der blutzuführenden Gefäße. Am Herzen führt das zu Brustschmerzen (Angina pectoris) und zum Herzinfarkt. Am Gehirn machen sich die verengten Gefäße mit Hirnleistungsschwäche, Schwindel und Schlaganfällen bemerkbar. An den Beinen schließlich kommt es zur so genannten Schaufensterkrankheit oder „Raucherbeinen“ und in deren Zuge auch zu Amputationen.

Wodurch entsteht Arteriosklerose?

Es gibt viele Risikofaktoren für die Verkalkung von Gefäßen. Nicht beeinflussbar sind Alter, Geschlecht und familiäre Anlagen. Wichtiger sind jedoch solche, auf die Sie mehr oder weniger Einfluss haben:
Rauchen, Fettwerte, Blutdruck- und Blutzuckereinstellung, Bewegungsmangel, Übergewicht und negativer Stress. All das trägt dazu bei, dass Ihre Arterien früher oder später ihre Elastizität verlieren.

Wie hoch ist mein eigenes Risiko?

Je mehr Risikofaktoren Sie haben, desto höher ist Ihr Risiko im Verhältnis zur unbelasteten Bevölkerung. Leider entsprechen 2 Risikofaktoren nicht 2-fach, sondern 4-fach erhöhtem Risiko. Bei 3 Risikofaktoren ist das Risiko schon 9-fach erhöht!

Wenn Sie mehr Risikofaktoren haben, sprechen Sie uns an und gemeinsam werden wir Ihr persönliches Risiko abschätzen. Zunächst füllen Sie einen Fragebogen aus. Im Folgenden werden einige bestimmte Blutwerte festgestellt und mittels Computergestützter Messung die Elastizität Ihrer Arterien ermittelt (ASI). Abschließend erstellen wir Ihnen eine individuelle Framingham-Risiko-Analyse. (Bitte Rückseite beachten!)

Was kann ich tun, um mein Risiko zu senken?

Anschließend wird in einem persönlichen Gespräch mit uns diese Analyse bewertet. Im Allgemeinen geht es dann um eine Ausschaltung oder Verringerung Ihrer Risikofaktoren. Im Speziellen werden wir Ihnen Vorschläge zu notwendigen Behandlungsansätzen machen. Dies umfasst sowohl die Beratung zum Lebensstil bezüglich Ernährung, täglicher Bewegung und anderer ungesunder Gewohnheiten, als auch die notwendige Optimierung der naturheilkundlichen und schulmedizinischen Behandlungen.