|
|
||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||
|
Deutschlandpremiere der Arterien-Elastizitätsmessung Während der 34. Medizinischen Woche in Baden-Baden wurde von der Firma Vital-Age MediTech (VAM) aus Aachen ein Gerät mit dem Namen CardioVision MS-2000 vorgestellt. Mit einer neuartigen Methode, ähnlich der bekannten, einfachen Blutdruckmessung, werden zusätzlich Informationen über die Ausdehnungsfähigkeit der Arterien gewonnen. Dieses Innovation wurde 1998 in den USA eingeführt und bietet ab jetzt auch in Deutschland die Möglichkeit neue Wege in der Arteriosklerose-Prävention zu gehen. CardioVision bestimmt einen Arterien-Starre-Index (ASI), der die allgemeine Elastizität der Arterien beschreibt. Je höher der ASI-Wert, desto geringer ist die Elastizität und desto ausgeprägter die Arterienverhärtung oder Sklerose der Gefäße. Berechnet wird der ASI aus den pulssynkronen Druckschwankungen in der Oberarmmanschette während der Messung. Diese sollten bis zum mittleren arteriellen Druck zunehmen. Erreicht die Arterie aber bereits vorher ein Maximum an Ausdehnung wird die vorliegende Arteriesklerose quantifiziert. Herr Dr. Harald Weskott und Herr Dr. Frank Hausmann, die bereits mehrere hundert Beratungen von Patienten durchgeführt haben, benutzen die Messung des Arterien-Starre-Index mit CardioVision zum einen, um die aktuelle Gefäßsituation zu beschreiben und zum anderen, um in Kombination mit der Erhebung weiterer Risikofaktoren und einer Framingham-Risiko-Analyse die Risikopatienten herauszufiltern und deren Motivation für notwendige therapeutische Maßnahmen zu steigern. Hierzu tragen die graphisch ansprechende und aussagekräftige Befundausdrucke bei, die dem Patienten mitgegeben werden. Die genannten Ärzte berichten über eine hohe Akzeptanz dieser Beratungsleistung durch die Patienten trotz des notwendigen eigenen Kostenbeitrages. Das sehr große Interesse der Besucher der Medizinischen Woche bestätigte diese Einschätzung. Dr. Weskott und Dr. Hausmann machen auf dem Basis dieses Risiko-Profils den gefährdeten Patienten individuelle Therapieangebote, wobei ihre ausgezeichnete Ausstattung viele Variationsmöglichkeiten im Rahmen des schulmedizinischen aber auch naturheilkundlichen Arsenal eröffnet. Dieses Konzept wird bei breiter Anwendung sicherlich helfen die hohen Zahlen an Herzinfarkten, Schlaganfällen und anderen Folgen der „Gefäßverkalkung“ in der Bevölkerung zu senken. |
|||||||||||||||||||||||||||